Aktuelle Projekte 2020

 

Der Erlös der Kinderkiste fließt in 2020 in folgende Projekte:

 

  • Allianz-Mission e.V.  -  LEVANTE, Brasilien
  • Samaritan's Purse    -  Baby-Not-Projekt
  • Pro Femina                - Schwangere in Not

 

 

 

Infos zu den Projekten:

Projekt LEVANTE in Brasilien

 

Hoffnung für Kinder in Recife

 

Wie alles begann...

Im Mai 1995 startete die Arbeit von LEVANTE mit nächtlichen Besuchen auf den Straßen Recifes, einer Millionenmetropole im Nordosten Brasiliens. Damals wie heute leben viele Kinder verwahrlost auf den Straßen, ohne nachts nach Hause zurückzukehren. Aus dieser Not heraus entstand ein Kinderheim, was es heute leider aufgrund veränderter rechtlicher Rahmenbedingungen nicht mehr gibt. Im Laufe der Jahre hat sich die Arbeit mit Straßenkindern hin zu einer präventiven Kinder- und Jugendarbeit mit Schwerpunkt auf Bildung und Sport gewandelt. Seit mehr als 20 Jahren bleibt das Ziel, den Kindern zu vermitteln, dass jeder Einzelne wertvoll und von Gott geliebt ist.

 

Kinder aus dem Blick

Viele Kinder in den Brennpunkten von Recife und Umgebung verbringen ihre freie Zeit auf der Straße. Oft kümmert sich zuhause niemand um die Kinder oder sie fliehen vor angespannten Familiensituationen. Auf der Straße sind sie jedoch ungeschützt den vielfältigen Gefahren ausgesetzt und so erleben viele nicht einmal ihren 18. Geburtstag. Manches Mal werden schon Achtjährige als Drogenkuriere eingesetzt, geraten so leicht in falsche Kreise und enden oftmals selbst als Drogenabhängige.

 

Kinder- und Jugendzentren

LEVANTE antwortet auf diese Not mit tagsüber geöffneten Kinder- und Jugendzentren in Recife-Bongi und Escada. Die Mitarbeiter kommen aus den lokalen Freien evangelischen Gemeinden. Sie geben voller Leidenschaft Gottes Liebe an die Kinder weiter und vermitteln christliche Werte, die fürs Leben tragen.

 

Bildung macht‘s möglich

Schulische Nachhilfe, Kursangebote wie Basteln oder Werken, Freizeitaktivitäten und Sport fördern die Kinder gezielt nach ihren Bedürfnissen und Begabungen. Dazu gehört auch die Vermittlung einer grundlegenden Bibelkenntnis. außerdem ist das Ziel, die ganze Familie zu stärken und so werden auch die Eltern mit einbezogen.

 

Starke Partner

LEVANTE setzt auf Partnerschaften: neben der Allianz-Mission arbeiten wir mit lokalen Gemeinden, Schulen und Firmen zusammen. Das internationale Team aus einheimischen und deutschen Mitarbeitern besteht aus unterschiedlichsten Berufsgruppen: von Erziehern, Sozialarbeitern und Theologen bis zu Lehrern und Trainern setzen sie sich mit viel Hingabe für die Kinder und deren Entwicklung ein.

 

Vision

Unsere Vision: in Familien investieren, die Lebensqualität der Menschen verbessern und dadurch ganze Stadtviertel verändern. Zu den bestehenden Angeboten möchten wir das ehemalige Kinderheim als erlebnispädagogisches Freizeitzentrum ausbauen, um Kinder und Jugendliche für eine kurze Zeit aus ihren Milieus herauszuholen. Und wir planen weitere Angebote, um den Jugendlichen schon früh eine berufliche Orientierung und Perspektive zu vermitteln und sie für ihren zukünftigen Berufsalltag zu qualifizieren.

Baby-Not-Projekt Philippinen

 

»Mama ist die Beste!« Das sagen Kinder auf der ganzen Welt ihrer Mutter zum Muttertag. Mit einem selbst gemalten Bild, ein paar gepflückten Blumen und einer stürmischen Umarmung drücken schon die Kleinsten ihre Begeisterung über ihre Mama aus. Und auch als Erwachsene können wir unserer Mutter ab und an noch »Danke« sagen. Daran erinnert uns der Muttertag am 14. Mai. Doch diese besonderen Momente können nicht allen Mütter erleben. An manchen Orten dieser Welt endet das Leben schon kurz nach der Geburt.

 

Die Philippinen sind ein solcher Ort extrem hoher Kindersterblichkeit. Mehr als 25 von 1.000 Neugeborenen sterben dort noch vor ihrem fünften Geburtstag und auch die Müttersterblichkeitsrate bei der Entbindung ist ungewöhnlich hoch. Ob es sich um mangelnde Hygiene, Krankheiten, schwierige Umstände, fehlende finanzielle Möglichkeiten oder gefährliche Mythen handelt: Vielen Müttern und ihren Neugeborenen könnte geholfen werden, ehe es zu spät ist. Zu spät bedeutet: Totgeburt oder Tod kurz nach der Geburt.

 

 

Dieses Schicksal drohte auch der schwangeren Lina: In Tabuk, in der abgeschiedenen Provinz Kalinga im Norden der Philippinen, suchte sie Unterstützung im »Abundant Grace of God Maternity Center«.

Lina ist bereits im siebten Monat schwanger, als sie mit Kopfschmerzen und starkem Schwindelgefühl in das Geburtszentrum kommt. Hier wird sie das erste Mal in ihrer Schwangerschaft untersucht und beraten. Die Untersuchung bestätigen die Befürchtungen des medizinischen Personals: Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung). Die Diagnose ist für Lina ein Schock. Ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich daraufhin weiter. Doch das fachkundige Team des Geburtszentrums gibt nicht auf und versorgt die werdende Mutter nach Kräften.

Und dann geschieht ein kleines Wunder:Durch einen Kaiserschnitt bringt Lina schließlich die nur ein Kilogramm leichte Abira gerade noch rechtzeitig zur Welt. Ein Umstand, den Mutter und Kind in den unhygienischen Zuständen ihres Dorfes mit Gewissheit nicht überlebt hätten. Heute kann Lina ihre gesunde Tochter Abira glücklich in den Armen halten – Mutterglück pur.

 

 

Wie Lina werden jedes Jahr hunderte Frauen in Tabuk von den Hebammen während der Schwangerschaft und auch bei der Nachsorge beraten und betreut. Dank des Geburtszentrums können sie zudem ihre Babys unter hygienischen Bedingungen auf die Welt bringen.

 

Pro Femina - Schwangere in Not

Pro Femina e.V. ist ein unabhängiges, hochqualifiziertes und gemeinnütziges Beratungsangebot für Frauen im Schwangerschaftskonflikt. Ziel der Pro Femina-Beratung ist es, mit und für Schwangere in Not – die dies wünschen –, eine belastbare Alternative zu einer Abtreibung zu erarbeiten. 

 

Um ihnen bestmögliche und unabhängige Information, Beratung und Hilfe – in Einklang und im Sinne von Artikel 1 Abs. 1 und Artikel 2 GG sowie §219 Abs. 1 StGB zur Verfügung zu stellen, ist Pro Femina nicht Teil des staatlichen Beratungssystems und stellt keine sog. "Beratungsscheine" aus. Deshalb ist die Beratung für jede Rat und Hilfe suchende Frau zu 100 Prozent kostenlos.

 

Exzellenz: Um beste und hochkompetente Beratung sicher zu stellen, besteht das Pro Femina-Team aus hochqualifizierten Mitarbeitern: Psychologinnen, Pädagoginnen, Ärztinnen und Sozialarbeiterinnen – viele von ihnen mit therapeutischer Zusatzqualifikation. Wann immer es notwendig ist, holen wir zusätzlichen Experten-Rat von Anwälten, Fachärzten oder auch Schuldnerberatern.

 

Empathie: Beratung bedeutet für uns zuallererst Zuhören, Respektieren und Verstehen. Wenn Sie sich an uns wenden, werden wir alles versuchen, um Ihnen und Ihren Erwartungen, Hoffnungen und Bedürfnissen gerecht zu werden. Wir werden Ihnen zuhören, uns mit Ihnen gemeinsam ein Bild Ihrer gegenwärtigen Situation machen und zusammen an Lösungsmöglichkeiten arbeiten, zu denen Sie "Ja" sagen können.

 

Vertrauen: Die Voraussetzung für gelingende Beratung ist Dialog. Dialog setzt Vertrauen voraus. Deshalb steht unsere Beratung jeder Frau ohne Ausnahme kostenlos und auf Wunsch auch anonym zur Verfügung. Tragfähiges, gegenseitiges Vertrauen ist der Grundstein, um eine wirklich selbstbestimmte und richtige Entscheidung zu treffen.


 

 

 

 

Die Erlöse der Kinderkiste sind 2019 in folgende Projekte geflossen:

 

 

- Auslandshilfe FeG:  Lebenszeichen Mutter-Kind-Zentrum  

                                                          Rumänien

- Allianz-Mission:        I NI SINI, Schule bauen in Mali

 

- International Justice Mission -

  Kampf gegen Menschenhandel und Sklaverei